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Es werden Posts vom Juni, 2023 angezeigt.

Tierische Action-Geschichte

 Die junge Hündin Berry aus Hamburg folgt, gemeinsam mit der geheimnisvollen Katze Yoko und einem vermeintlichen Streuner namens Doozer, einer gefährlichen Spur. Sie entdecken Roboterbienen, mit denen die "Fellwechsler" offenbar die Tierwelt zerstören wollen. Berry gerät in ein spannendes Abenteuer voller Gefahren. Nicht nur die "bösen" Fellwechsler sind Gegner der Tiere, sondern auch eine Gruppe rebellischer Tiere. Berry muss sich immer wieder entscheiden, wofür sie kämpfen will - und wann es es besser ist auf Gewalt zu verzichten. Mein zehnjähriger Sohn findet das Buch toll, mich lässt es etwas zwiegespalten zurück. Für Kinder, die schon mit viel Text klarkommen, ist es super. Zum Vorlesen eher mühsam, weil die Abschnitte recht lang sind. Es gibt auch viel Blut, Krallen, Skelette und Gewalt - muss man mögen. Berry hingegen ist ziemlich pazifistisch. Sie darf Fehler machen und wird von ihren tierischen Mentorinnen und Mentoren super begleitet. Die junge Hündin ist ...

Schöne Geschichte, schale Erkenntnis

Elke, frisch studierte Theologin ohne Anstellung, verliert aus heiterem Himmel ihren Gottesbezug. Sie fühlt sich von Gott verlassen, kann keine geistlichen Texte mehr erinnern oder vorlesen. Vollkommen erschüttert beginnt sie, sich selbst, ihr Leben und natürlich ihren bisherigen Glauben zu hinterfragen. Sie schrammt durch alle bisher so sicheren Bereiche ihres Lebens und stößt auf diese eine, schreckliche Ereignis, das sie in ihrer Jugend schwer verletzt hat.  Die Geschichte ist leicht lesbar geschrieben, vermittelt bildlich die Gefühlswelt der Protagonistin und baut sich spannend und mit überraschenden Wendungen auf. Persönlich fand ich den Anfang wirklich toll, den Lauf der Geschichte ebenso... Aber die "Quintessenz" zum Thema Gott fand ich dennoch ernüchternd - auch wenn ich es ein wenig so erwartet hatte. Schönes Buch, gut zum Nachdenken... ich hätte Elke halt eine andere Erkenntnis gewünscht ;). PS: Es gibt in dem Buch eine Szene, die ich selbst pietätlos fand. Von ande...